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| Achterknoten | Verhindert das Ausrauschen einer Schot. | Augsspleiß | Bildet ein Auge in Tauwerk. Achtung: Da synthetisches Tauwerk sehr weich ist, reicht möglicherweise der Druck auf die durchgesteckten Kardeele nicht aus. Zusätzlich verschweißen! | Kopfschlag | Belegen einer Klampe | Kreuzknoten | Verbindet zwei gleichstarke Schoten | Palstek | Verbindet zwei gleichstarke Schoten | Einfache Roringstek | Zum Festmachen an einem eisernen Ring, zum Anstecken von Enden an runden Gegenständen, wie Ankerroring usw | Slipstek | Der Slipstek wird in Situationen verwendet, in denen ein besonders leichtes Lösen von Leinen erwünscht ist. Das ist z.B. beim Belegen einer Schleppleine am Jollenmast oder beim kurzfristigen Belegen von Fallen (Fock) der Fall. | Rundtörn mit 2 halben Schlägen | Festmachen des Bootes an einem Ring | Einfacher Schotstek | Verbindet zwei ungleichstarke Tampen | Doppelter Schotstek | Verbindung eines schwachen Tampens mit einem starken. Noch sicherer als der einfache Schotstek | Stopperstek | Verbindung eines dünnen Tampens mit einem starken Tau oder einem glatten Rohr. Rutscht nicht, bei Belastung in der richtigen Richtung | Webleinsteg | Befestigung der Fender, Festmachen des Bootes an einem Pfahl /Ring | Webleinsteg (am Poller) | Belegung an einem Poller oder Pfahl |
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Das Wort "navigieren" stammt aus dem Lateinischen und leitet sich von "navigare" (Führen eines Schiffes) ab. Die Tätigkeit der Navigation beruht auf drei wichtigen Bereichen: - Der Standort, die geografische Position, kann bestimmt werden. Dabei kann man auf verschiedene Mittel zurückgreifen.
- Man muss den optimalen Weg von Punkt A zu einem beliebigen Punkt B planen und berechnen können. Manchmal sind es nur kurze Strecken, im Extremfall muss ein ganzer Ozean überquert werden. Gerade beim Blauwassersegeln könnte es zu bösen Überraschungen kommen was den Zielort angeht, wenn man sich nur etwas bei der Kursbestimmung verrechnet hat.
- Das Führen des Schiffes ist ebenfalls Bestandteil der Navigation. Der optimale Kurs muss gehalten werden, um den berechneten und für optimal befundenen Weg halten zu können.
Die drei Punkte müssen auch unter widrigen Bedingungen wie schweresWetter, Sturm, Nebel oder in der Nacht gewährleistet sein. Kollisionenmit anderen Fahrzeugen, Untiefen oder anderen Gefahrenstellenmüssen unbedingt vermieden werden. Diese drei Disziplinen decken wir in mehreren Teilbereichen ab. Sie sehen bereits an den bis dato bestehenden Verlinkungen, dass jedoch auch andere Themen aus den Gebieten Seezeichen und Wetter- und Meereskunde hier mit zu Rate gezogen werden müssen. Zuerst gehen wir in unseren Dossiers auf die Definiton des geographischen Raumes anhand von Längengrad und Breitengrad ein. Wir stellen Ihnen die Grundlegenden Kriterien des Koordinatensystems vor, erläutern wie sich eine Seemeile definiert und wie man mit ihrer Hilfe sowohl die gefahrene Geschwindigkeit als auch die zurückgelegte Distanzerrechnen kann. Um mit diesen Variablen den gefahrenen Kurs in dieSeekarte eintragen zu können, gehen wir auf die unterschiedlichen Nordrichtungen "rechtweisend Nord, missweisend Nord undMagnetkompass Nord" ein, die einem beim Segeln über den Weg laufen und die eine erhöhte Aufmerksamkeit in der Handhabung erfordern. Um in die Kurse die Ablenkung und die Missweisungeinzurechnen gehen wir in einem weiteren Artikel innerhalb des Themengebietes "Navigation" auf die Kursbeschickung ein. Abschließend werden wir noch einmal explizit den Aufbau einer Seekarte erklären, ist sie ja immerhin wichtiger Bestandteil einer gelungenen Törnplanung und -durchführung. Zur besseren Verständlichkeit haben wir auch in diesem Themengebiet die Sachlagen und Problematiken sachlich dargelegt und in einfachen Worten erklärt. Segeln soll ja schließlich Spaß machen und nicht durch die Theorie schon abschreckend wirken. Zusätzlich haben wir schwierige Stellen noch durch Zeichnungen und graphische Darstellungenveranschaulicht um Ihnen das Lernen auf mehreren Ebenen zu ermöglichen. Sie werden sehen wie viel Spaß es macht, sich auf diese Weise mit dem Thema Navigation auseinanderzusetzen. Und wenn am Ende des Spaßes auch noch der Erwerb des Sportbootführerschein-Seerauskommt macht es nochmal so viel Freude, nicht wahr? :-) Sie sehen schon, dass wir bis dato zwar schon viele Themen abgedeckt haben, die sich mit der Navigation befassen, einige allerdings noch fehlen. Dies liegt ganz einfach daran, dass sich die Seite erst noch im Aufbau befindet. Wir veröffentlichen zwar kontinuierlich, doch will gut Ding auch bei uns Weile haben, so dass wir Themen wie dieBehandlung von Seekartenaufgaben in der Prüfung,Navigationsinstrumente, wie Navigationsdreieck, Anlegedreieck, Zirkel, GPS-Systeme, sowie Einführungen in die unterschiedlichsten Arten vonHandbüchern (Seehandbuch und Hafenhandbuch), Aushängen undNachschlagewerken (Gezeitentabelle, Leuchtfeuerverzeichnis, Nachrichten für Seefahrer etc.) zeitlich noch nicht behandeln konnten. Doch seien Sie versichert, sie kommen!
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Die Seekrankheit gehört zu der Gruppe der Bewegungskrankheiten (Kinetosen) und resultiert aus der Irritation des Körpers, wenn Gleichgewichtssinn und optische Wahrnehmung nicht zusammen passen. Typischerweise ist das der Fall, wenn das Boot schwankt, während man unter Deck auf feststehende Objekte schaut. Bei praktisch allen Menschen lässt sich Seekrankheit experimentell erzeugen, doch nicht jeder ist gleich empfindlich. Am stärksten gefährdet sind Kinder im Alter von etwa 12 Jahren, jenseits des 50. Lebensjahres lässt die Neigung zur Seekrankheit dagegen deutlich nach. Auch Kleinkinder unter 2 Jahren sind praktisch immun, weil ihre Bewegungswahrnehmung noch nicht voll entwickelt ist. Die ersten Symptome sind Müdigkeit, häufiges Gähnen und allgemeines Unwohlsein, später kommen verstärkter Speichelfluss und zwanghaftes Schlucken dazu. Die Haut wird blass und den Betroffenen steht oft kalter Schweiß auf der Stirn. Schließlich führt die Erkrankung typischerweise zu heftigem Erbrechen. Schwindel, Kopfschmerzen, sowie (selten) Funktionsstörungen von Herz und Kreislauf können sich ebenfalls dazugesellen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn aufgrund von Übelkeit oder Erbrechen die Aufnahme von Flüssigkeit über längere Zeit nicht möglich ist. Psychologische Aspekte können das Auftreten zusätzlich verstärken oder auch abschwächen. Insbesondere die Angst vor der Seekrankheit selbst erhöht die Wahrscheinlichkeit, zu erkranken. Seekrankheit kann ein Risiko werden, das Auftreten sollte im Vorfeld verhindert werden. Als probates Mittel hat sich das Rudergehen erwiesen: bei ersten Symptomen des Unwohlseins sollte der Betroffene ans Steuerrad. Der Blick auf den Horizont hilft dem Gehirn, mit den Schaukelbewegungen umzugehen. Auf größeren Schiffen kann es auch helfen, sich in der Schiffsmitte aufzuhalten, wo die Bewegungen im allgemeinen geringer sind. Wichtig ist auf jeden Fall, nicht zu lange zu warten und bei ersten Anzeichen zu handeln. Die meisten Seeleute berichten übereinstimmend, daß nach zwei bis drei Tagen mit entsprechendem Seegang ein Gewöhnungseffekt eingetreten ist. Das Thema Seekrankheit ist dann für den Rest des Törns erledigt. Wenn es die Törnplanung und das Wetter zulassen, ist es also sinnvoll die Gewöhnung an die Schiffbewegungen mit einzuplanen. Wie sehr sich das Geichgewichtssystem an die Bewegung angepasst hat, merkt man dann abends beim Landgang, wenn der Boden im Restaurant zu sehr schwankt.
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